(財)日独協会 事務局Blog





日本で楽しいこと&おもしろい経験/ Lustige Erfahrungen und spannende Erlebnisse in Japan :: 2011/08/04(Thu)

こんにちは!
今日は最近の楽しいことやおもしろい経験について話したいと思います。
最近は殆ど毎日仕事が終わってからどこかおもしろいところに行きます。週末の生活も充実しています。この前、渋谷ビア・ガーデンで「Stammtisch Tokyo」に参加しました。ドイツ人がたくさんいて、在日商工会議所に務めている人や小学校の英語の先生などとおもしろい話ができて、とてもいい経験でした。今まで知っているドイツ人はだいたい大学生だったけど、それよりも幅が広がって、日本学と全然関係ない人でも日本で働けるんだな―とはじめて分かりました。次の日は仕事があって、朝早く二日酔いで起きて、一日中仕事をがんばりました。つらかったですよ!!でも、シュタムティッシュ楽しかったです!


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次の日の夜評議員の大越さんに他の「シュタムティッシュ」に誘っていただいて、English Pub で色んな人が集まっていました。最初は誰も知りませんでしたので、少し不安でしたが、皆はとっても優しくて、どんどんおもしろい話ができました。いつものようなスモールトーク、つまり日本で一番びっくりしたことや日本の好きなところなどではなくて、政治や社会問題などのような真面目な話でした。たくさんの経験がある人とディスカッションできて、本当にうれしいです。大越さん、誘って下さって本当にありがとうございます!

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それから、新宿でロシアレストラン発見!有難いことに、千葉日独協会の堀江さんはドイツだけでなく、ロシアにも興味があって、ロシア料理に詳しく、私と私の友達を新宿にあるロシアレストランに連れて行ってくださりました。日本にいるのに、家庭料理のようなものが食べられて、すごく懐かしかったです(→皆さんまだ覚えていますか?私の出身はドイツではなく、ウクライナ、つまり昔のソ連だということ?だから、うちではドイツ料理だけではなく、ロシア料理も出ます。父はロシア料理が大好きで、ロシア料理なら父が作りますが、ドイツ料理なら母が作りますね。それで、わたしは?ドイツ・ロシア・日本料理を混ぜて、適当なニーナ料理を作りますよ~!)。日本でそんなにおいしいロシアレストランがあると初めて知って、堀江さんがこのレストランを紹介して下さったことに心から感謝を申し上げたいです。

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今日の日記の最後に千葉で受けた茶道のレッスンについて話したいと思います。この前知り合った渡辺さんに誘って頂いて、無料で茶道を経験しました。かわいい浴衣を着させて頂き、渡辺さんと他の参加者の説明のおかげで自分で初めてのお茶を作れました。正座をすることは少し辛かったですが、足がしびれても、最後までがんばりました。本当にすばらしい経験になって、いつまでも記憶に残っています。誠にありがとうございます!

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ニーナ

Hallo ihr Lieben!
Heute moechte ich euch von meinen lustigen Erfahrungen und spannenden Erlebnissen in letzter Zeit erzaehlen. Ich gehe meistens nach der Arbeit noch irgendwohin, und auch am Wochenende bin ich viel unterwegs, so dass ich ein stressiges, aber erfuelltes Leben lebe. Vor einiger Zeit war ich im Shibuya- Biergarten beim „Stammtisch Tokyo“. Dort gab es viele Deutsche, mit vielen verschiedenen Berufen, z.B. bei der Industrie- und Handelskammer oder als Englischlehrer an einer Grundschule. Bisher gehoeren zu meinem Bekanntenkreis fast ausschliesslich Studenten, und so war die Unterhaltung mit diesen Leuten eine neue Erfahrung fuer mich, die mir neue Blickwinkel eroeffnet hat. Ich hab zum ersten Mal wirklich begriffen, dass man auch ohne Japanologie studiert zu haben, in Japan Arbeit finden kann. Am naechsten Tag musste ich zwar frueh raus und mich plagte den ganzen Tag ein Kater, aber ich hab mein Bestes auf der Arbeit gegeben! Das Stammtisch war super lustig!

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Am naechsten Tag bin ich dann von Herr Ogoe, einem Aufsichtsratmitglied, zu einem anderen Stammtisch im English Pub eingeladen worden. Anfangs fuehlte ich mich leicht mulmig, da ich niemanden kannte, aber schon kurze Zeit spaeter entwickelte sich ein interessantes Gespraech. Kein Smalltalk ueber was mir an Japan gefaellt etc., sondern ein ernstes Gespraech ueber Politik und Gesellschaft. Es hat gut getan mit jemandem, der schon mehr Erfahrung im Leben hat, ueber so etwas zu diskutieren. Vielen Dank für die Einladung, Herr Ogoe!

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Und dann! Die Entdeckung eines russischen Restaurants in Shinjuku!!
Herr Horie, von der JDG Chiba interessiert sich nicht nur für Deutschland, sondern ebenfalls fuer Russland und fuer russisches Essen. Deswegen hat er mir und meinen Freunden ein sehr ansprechendes russisches Restaurant in Shinjuku gezeigt. So konnte ich, obwohl ich mich in Japan befinde mir von zuhause vertrautes Essen kosten (Ich hoffe, Sie haben noch nicht vergessen, dass ich urspruenglich nicht aud Deutschland, sondern aus der Ukraine, der damaligen Sowjetunion, komme. Deshalb gibt es bei uns zuhause nicht nur deutsches Essen, sondern auch russisches. Mein Vater liebt russisches Essen, deswegen ist er auch dafuer zustaendig, waehrend meine Mutter eher deutsches Essen kocht. Na und ich? Ich mische einfach deutsches, russisches und japanisches Essen, und kreire damit das Original- Nina- Essen!!) Jetzt weiß ich, dass es in Japan solche tolle Restaurants gibt, und dafur bin ich Herr Horie wirklich dankbar!


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Als letztes moechte ich von meiner ersten Erfahrung bei der Teezeremonie erzaehlen.
Frau Watanabe, die ich kuerzlich kennengelernt habe, unterrichtet Teezeremonie und hat mir kostenlos eine Unterrichtsstunde gegeben. Mir wurde ein total niedlicher Yukata angezogen, und mit Hilfe der Anweisungen von Frau Watanabe und der anderen Teilnehmer konnte ich eigenstaendig meinen ersten Tee zubereiten. Nur das Seiza-machen (kniend auf den Fersen sitzen) war ein wenig anstrengend. Aber ich habe bis zum Schluss „ganbattet“ (durchgehalten), obwohl ich am Ende meine Beine nicht mehr gespuert habe. Das war eine wirklich tolle Erfahrung, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Vielen, vielen Dank!


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Nina
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