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(財)日独協会 事務局Blog





Lukas - Ende als Praktikant :: 2019/09/27(Fri)

Jetzt, nach nunmehr 5 Monaten, endet meine Zeit als Praktikant bei
der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Tokyo. Nachdem ich im
Frühjahr in Deutschland, am Tag der Abgabe meiner Masterarbeit,
die Zusage für das Praktikum erhielt, machte ich mich schon
zwei Wochen später auf nach Japan. Abgesehen von einem kleinen
Urlaub im letzten Jahr sollte dies mein zweiter längerer Aufenthalt
im Land der aufgehenden Sonne werden.

Durch meinen Studienaufenthalt in Kyoto 2016-2017 konnte ich mich
schnell im Alltag zurechtfinden und hatte nicht das Gefühl „allzu fremd zu“
sein. Obwohl Tokyo als größte Stadt der Welt zugleich sehr spannend,
aber auch immer sehr (sehr!) beschäftigt ist, steht es damit doch im
Gegensatz zur alten Hauptstadt. Der Alltag im Büro glich dem
in Deutschland während meiner Ausbildungs- und Praktikumszeit,
wenn doch in Japan immer eine Spur mehr Eifer an den Tag gelegt wird.
Wenn es z.B. an die täglichen kleineren Aufgaben geht, scheint auch
hier ein Wille zur Perfektionierung allgegenwärtig.

Was ich aus dem Praktikum am positivsten in Erinnerung halten werde,
war die große Abwechslung die es mir geboten hat. Natürlich
bietet ein Praktikum nicht 100%ige Flexibilität, jedoch gehören
routinierte Vorgänge im Büro einfach dazu und die Kollegen zu
entlasten war stets ein gutes Gefühl. Die größeren Events waren
mir allerdings am liebsten. Es wurden unter anderem Spiel- und
Bowlingabende ausgerichtet, ein großes Sommerfest in der
Deutschen Botschaft organisiert, einmal im Monat ein Japanisch-Deutscher
Stammtisch durchgeführt und ich durfte sogar im Rahmen der
Sommerintensivkurse, einige Japaner in der deutschen Dichtkunst
unterrichten.

Am meisten Spaß haben mir jedoch meine „eigenen“ Projekte
gemacht. In den Sprachcafés die ich ausrichten durfte, konnte ich
mein Wissen um die Deutsche Geschichte an meine japanischen
„Schüler“ weitergeben. Den kulturellen Austausch zwischen Japan
und Deutschland hierdurch fördern zu dürfen, hat mich sehr gefreut
und auch ein kleines bisschen mit Stolz erfüllt. Die Teilnehmer
gaben mit stets das Gefühl, sich wirklich an den übermittelten
Fakten zu erfreuen und die deutsche Geschichte, aus dem Wunsch
mehr über die deutsche Kultur erlernen zu wollen, zu studieren.
Mit einigen von ihnen werde ich auch über das Praktikum hinaus,
persönlich in Kontakt bleiben.

Die größte Barriere für mich war, ist und bleibt leider die japanische
Sprache. Durch den Büroalltag haben sich mein Wortschatz und
vor allem das Hörverständnis sowie die Aussprache verbessert.
Durch meine geringe Erfahrung und auch Schüchternheit habe ich
jedoch kaum Japanisch gesprochen. Ich hoffe, dass ich trotzdem
meinen Beitrag für die JDG leisten konnte und man mich in positiver
Erinnerung behält. Das „Abenteuer Tokyo“ soll hier jedoch noch
nicht für mich enden. Um den inneren Schweinehund zu überwinden,
habe ich mich in eine japanische Sprachschule in Tokyo eingeschrieben
und werde mindestens 6 Monate lang damit verbringen, des Japanischen
endlich ein wenig mächtiger zu werden.

Was bleibt ist mich bei der JDG und meinen Kollegen für die Erfahrung
die ich im japanischen Arbeitsalltag sammeln durfte, und welche mir
ebenfalls zu meiner tollen Unterkunft in Tokyo verhalfen, zu danken
und ihnen alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Auch wenn sich bald
ein paar personelle Veränderungen einstellen werden, so denke und
hoffe ich doch, dass die Japanisch-Deutsche Gesellschaft in Tokyo
nicht aufhören wird, die Freundschaft zwischen beiden Völkern zu
fördern und zu fordern.

私の日独協会での研修が今終わろうとしています。修士論文を提出したある春の日、
協会での研修が決まり、それから2週間後日本に向かいました。昨年の短い休暇での
滞在を除いて、今回は私がこの「日のあがる国」で長期滞在するのは2回目でした。

2016年から2017年まで京都に留学した時は、すぐに日常生活になじむことができ、
「疎外感」を感じることはありませんでした。東京は世界の大都市で、刺激にあふれ
極めて忙しいところですが、そのため古都とは正反対でした。事務所での毎日は
ドイツでの職業教育や研修時代に比べると、ここ日本ではもっと熱心さを
必要とされていました。例えば毎日の小さな課題に関してもここではいつも完璧で
あるようにすることが求められているようでした。

ここでの研修でよかったと思うのは、いろいろな変化があったことです。
もちろん研修は100%柔軟に行われるわけではなく、いつものルーティーンワークも
含まれていますが、同僚を助けることができるのは良い気持ちでした。大きなイベントは
特に気に入りました。ゲームやボーリングの夕べ、ドイツ大使館で行われた大規模な
サマーパーティ、毎月開催される日独シュタムティッシュなどがあり、
ドイツ語夏期講習会でも数名の日本人にドイツの詩について教えることもできました。

自分のプロジェクトも楽しかったです。自分で企画したシュプラッハ・カフェでは
ドイツの歴史に関する自分の知識を日本人の「生徒」に教えることができました。
このように日独交流を促進することができ、とてもうれしく、少し誇りを感じました。
参加者は教えられた知識を喜び、ドイツの歴史や文化を学べたと思います。
ここでの研修によって、参加者の数名と個人的にもつながることができました。

私にとって大きな壁は残念ながら日本語でしたが、事務所で日々語彙が増えました。
特に聞き取りがよくできるようになりましたが、自分がシャイなせいで日本語を
話すことはほとんどありませんでした。でも協会に貢献できたと思いますし、
良い印象を残せたと思います。「東京での冒険」はしかしまだここで終わりません。
自分の中の弱さを克服するために、東京にある日本語学校に申し込み、
少なくとも6か月学んで日本語を強化したいと思います。

日独協会と同僚には、日本の仕事を体験させてくれ、東京での素晴らしい
滞在場所を見つけるのを手伝っていただき、感謝しています。
皆さんの今後の幸せをお祈りしております。個人的にはこれからいくつかの
変化があると思いますが、2つの国の友好を深める
日独協会を辞めることはないと思います。
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