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(財)日独協会 事務局Blog





Sprachcafé: Kafka - Lektüre! スプラハ・カフェー: カフカー読書! :: 2018/11/28(Wed)

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Zum ersten Mal begegnet bin ich den
Texten Franz Kafkas in der Oberstufe:
Unsere Lehrerin legte uns, ohne Erklärung
wohlgemerkt, die eigentlich recht kurze Geschichte
„Vor dem Gesetz“ vor; um ehrlich zu sein, ich konnte
damit zu diesem Zeitpunkt wenig anfangen, erst
später sollte ich meine Begeisterung für
Kafkas Texte entdecken. Würde es den
Teilnehmern der November-Sprachkneipe wohl ähnlich ergehen?

Jedenfalls haben wir uns den oben erwähnte Text
angesehen und anschließend in der Diskussion besprochen.
Zunächst habe ich den Text vollständig vorgelesen,
indem ich allerdings ab und an inne hielt, um die
Schlüsselstellen zu erläutern; nach und nach
näherten wir uns dergestalt dem Ende des Textes,
die Teilnehmer erwarteten sichtlich gespannt den Ausgang,
dann sagt der Türhüter, ich wusste es bereits auswendig:
„Ich gehe jetzt und schließe ihn.“ – und unversehens Stille, die
Teilnehmer saßen vor dem Ausgang des Textes wie der Mann vom
Lande vor dem nunmehr verschlossenen Gesetz. Wie einst auch ich,
genauso ratlos waren nun auch die Teilnehmer, überdies schien
kaum jemand den Text zuvor gelesen zu haben. Tatsächlich gaben
die Teilnehmer auf meine Nachfrage hin an, der Text gehöre
nicht zum Japanischen Curriculum.

Wir tasteten uns daher Schritt um Schritt vor,
sammelten die Eindrücke von „Alptraumhaft“ bis „Unlogisch“,
nur die Verwirrung war allen gemein; im übrigen ist der
Diskussion ein Vortrag meinerseits zu Werdegang und
Lebensumständen Franz Kafkas vorangegangen; außerdem
habe ich einige Methoden im Umgang mit schwer zugänglicher
Literatur erläutert, in der Hoffnung dadurch den Teilnehmern
den Zugang zu erleichtern. Zum Abschluss haben wir uns den
Anfang des Animes „Ein Landarzt“ angesehen; allerdings,
obwohl auf Japanisch, schien die erste Reaktion hierauf ebenfalls
Verwirrung zu sein. Einer der Teilnehmer fragte schließlich, was
für einen Nutzen Literatur in der heutigen
Leistungsgesellschaft denn bringe? Eine Frage, die zu einer
rneuten, sehr wichtigen Diskussion führte. Vielleicht passt
Kafkas Literatur nicht in unser alltägliches Verständnis
von Sinn und Sinnhaftigkeit, aber solange die Verwirrung nicht etwa
in Resignation endet, sondern zu neuen Fragen führt,
überdies zu einem Nachdenken über Sprache
überhaupt und über ihre Formen und Grenzen, solange,
denke ich und habe ich versucht den Teilnehmern nahe zu bringen,
ist Literatur unentbehrlich für uns; eben weil wir
tagtäglich den Umstand vergessen, dass wir uns innerhalb
derselben Welt aus Buchstaben und Sprache bewegen.
Und wie es einst mir ergangen ist, so werden vielleicht auch
die Teilnehmer sich neuerlich mit dieser so schwierigen,
aber auch so reizvollen Art von Literatur beschäftigen.

初めてフランツ・カフカの小説と出会ったのは、
高校一年生の頃だった:先生は何の説明もなく
『掟の門前(Vor dem Gesetz)』という短い小説を配った。
正直にいうと、その時は全然意味が分からなかったけれども、
数年後にカフカの小説の魅力が分かってきた。
11月のシュプラッハ・カフェの参加者には読んでみて
どんな印象が残ったかな?

今回のシュプラッハ・カフェでは、この『掟の門前』を
一緒に読んで、それからお互いの意見を話し合うことにした。
まず最初に、私が小説を朗読し、たまに止めて重要なポイントを
説明した。そうやって、小説の終わりに向かってどんどん
参加者の期待が高まる中、最後にドアの前に立つ門番が言ったのは
「俺はもう行く。この門は閉める」って… ―沈黙だった。
田舎から出てきた主人公の男性が閉まった“掟”という名の門の前に
座っているしかなかったように、参加者も小説のラストの前にただ
座っているしかなかった。その様子は、初めてカフカの小説を読んだ
時の私に似ていると思った。やはり、カフカを読んだことがある方は
少なかったようだ。日本の学校では、あまりカフカの小説を
読まないということも教えてもらった。
 
次に、一歩進んで、皆さんの印象を集めた。例えば、「悪夢のようだ」
とか「非論理的だ」など。戸惑ったということだけは皆さん一緒だった。
ちなみに、ディスカッションに先立って、私はカフカの人生や
環境についてプレゼンテーションをして、この理解しにくい
カフカの文学の扱い方を皆さんに紹介していたけれども、
それでも戸惑いは大きかったようだ。

最後に、『田舎医者』のアニメの最初の十分ぐらいを皆さんと
一緒に観た。日本語で見たけれど、この作品にもやっぱり
皆さん戸惑ったようだ。ある参加者からは「このような文学は
現代の能力主義社会の中で何の役に立つのか?」と訊かれた。
この質問のおかげで、とても大切なディスカッションを
始めることができた。カフカの小説は、確かに現代社会の意義や
意識に合っていないかもしれないけれども、理解できないことを
理解できないから諦めてしまうのではなく、
逆に、カフカの作品のような、ストレートに理解しにくい文学を
読むことで、(今回のように)新しい疑問が提示され、
考えるきっかけを与えてくれるという意味で、価値があると思う。
更に、皆さんに伝えたいと思ったのは、文字と言語に触れている
ということを普段忘れがちな私たちが、改めて言葉について
考える時間を得られること。これも文学の魅力だと思う。
私と同じように参加された皆さんも、難しいけれど
魅力的なカフカの文学を改めて読んで色々考える
きっかけになれば嬉しいと思う
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Sprachkneipe: Deutscher Verkehr! シュプラッハ・クナイペ:ドイツの交通! :: 2018/11/20(Tue)

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Bis in die Ferne geht der Weg, zu beiden Seiten
von dichtem Buschwerk bewachsen. Dann von
irgendwoher erscheint ein Elefant, gemessenen Tempos,
aber nicht langsam, geht er voran. Plötzlich
rückt von hinten ein zweiter Elefant heran, aber,
unentschlossen zu warten, schickt er sich an, sich an dem
Ersteren vorbei zu schieben. Es gelingt ihm auch
tastächlich, aber nur halb, sie sind auf gleicher Höhe,
dann gewinnt der zweite Elefant; aber nur zäh,
unmerklich fast schiebt er sich vorüber.
Wo befinden wir uns hier? – Auf der deutschen Autobahn,
wo gerade in diesem Augenblick ein sogenanntes
Elefantenrennen sein Ende findet. „Elefantenrennen“,
d.h. Elefant für LKW; darin drückt sich der ganze
Unmut eines deutschen Autofahrers aus, der infolgedessen,
obwohl in Eile, einfach nicht schneller fahren kann.

Diesen und andere Ausdrücke haben die Teilnehmer
der Sprachkneipe im November gelernt; und zwar ging es
dieses Mal um das Thema Straßenverkehr in Deutschland.
Zunächst haben wir miteinander über Vokabeln
gesprochen, sodann haben die Teilnehmer gelernt, mit diesen
Vokabeln einen Satz zu formulieren, durch den sich ihre Wut
vollendet ausdrücken lässt: „Fahr zu, du Schnecke!“
Gleichmut war gestern, heute diktiert der Ton der
deutschen Autobahn die Sprachkneipe.

Im übrigen haben wir natürlich auch die Verkehrsregeln
in Deutschland mit denen in Japan verglichen; vor allem die
Abwesenheit jedweder Geschwindigkeitsbegrenzung auf
deutschen Autobahnen verblüffte und erheiterte
die Teilnehmer. Bedauerlicherweise bringt auch das wenig Nutzen,
wenn man z.B. im Stau feststeckt, eine Erfahrung, wie sie jeder
Fahrer auf deutschen Autobahnen früher oder später mit
Sicherheit macht; daher, und weil übrigens die Teilnehmer beteuerte,
in Japan gebe es keinerlei Staus, haben wir uns versuchsweise überlegt,
wie es wohl wäre, im Stau festzustecken, und zwar während
mehrerer Stunden. Hauptsächlich die Frage, in welcher
Entfernung man denn mit Toiletten zu rechnen habe, beunruhigte die
Teilnehmer nicht wenig; ist doch gewöhnlich die japanische Toilette
nur einen Convenience Store weit entfernt, dagegen sucht man
in Deutschland – wohin auch immer man geht
– Toiletten oftmals vergeblich.
Um den so gewonnen Eindruck noch zu festigen, habe ich Videos
von deutschen Autobahnen gezeigt: Drängeln, Lichthupe,
beim überholen Schneiden, Toter Winkel, Missachtung
des Gegenverkehrs, Verfolgungsjagden, sich überschlagende Fahrzeuge
– das ganze ungenierte Vergnügen der deutschen Autobahn!

Abschließend, und zur Entspannung der Nerven, haben wir
probeweise einen Führerscheintest auf Deutsch veranstaltet;
es zeigte sich allerdings, dass die japanischen Verkehrsregeln
teilweise anders zu sein scheinen, als die deutschen, wobei ich
meinerseits, um ehrlich zu sein, auch nicht alle Fragen korrekt
beantworten konnte. Jedenfalls sind die Teilnehmer nun
gerüstet mit einem reichhaltigen Arsenal an Ausdrücken
und Umgangsformen für die deutsche Autobahn, vor allem wenn
wieder in allerdings weiter Ferne ein Elefantenrennen entdeckt wird,
noch dazu auf drei Spuren!


茂った藪に挟まれた道が地平線まで続いている。
この時、突然一匹の象がどこかから現れて、ゆったりと
進んでいる。いつのまにか、二匹目の象が現れるが、
一匹目が待つ様子もないので、後を追いかけてくる。
完全か不完全な成功か、二匹目の象がじわじわと追いつき、
ついに追越す。一体ここは何処かな?―ドイツの国道だよ。
今、Elefantenrennen(象のレース)が終わったばかり。
この特別な言葉を使って、ドイツのドライバー達は怒りと不満を
ぶちまける。象はここではトラックという意味だ。
トラックのせいで早く運転できないという怒り。

こういった交通と関連する言葉を
11月のシュプラッハ・クナイペの参加者は学んだ。
テーマは「ドイツの交通」。まずは、参加者と単語について話して、
その後、今学んだばかりの単語で文章を作ってみた。
その中は先ほどの怒りを表現できる言葉もあった:
「Fahr zu, du Schnecke! (動け、カタツムリ!)」。
冷静にふるまうのは古い時代の話で、怒りの言葉は、
実際の現代ドイツの国道の音だ。

それから、ドイツの交通ルールと日本のルールを比べた。
ドイツの国道には基本的に速度制限がないことに皆さんは
驚いて面白がった。残念ながら、渋滞の場合は全然
意味がない感じだ。ドイツの国道で運転する人は皆よく分かる
辛い経験。ちなみに、参加者が言うには日本の国道には
渋滞がないらしい。だから、もし数時間渋滞にはまってしまったら、
一体どうすればいいのか想像してみた。特に、お手洗に
行けなくなることを参加者は大心配した。日本と違って、ドイツには
公共トイレがあまりなくて、必死に捜してもどこにも見つからない。
このことを印象付けるため、ドイツの国道のビデオを見せた。
煽り運転、パッシングライト、追い越しでの接触や死角、
反対車線を無視することやカー・チェイス、
転倒している車などが映し出された
―ドイツ国道のありのままの愉快な姿だ。

そして最後に、神経を落ち着けるため、
ドイツの免許模擬試験を行った。ドイツと日本の交通ルールは
本当に違うと感じた。正直にいえば、私自身が選んだ答えが
いつも正しい訳じゃなかった。それでも、参加者の皆さんは
最終的には、ドイツの国道で走るために必要なドイツ語の表現
とマナーをたくさん身につけられたと思う。特に、
遠くに象のレースを、しかも三車線ある国道で
見つけたときに使える表現を!
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Blogeintrag online! Deutschlandfestival - Letzter Teil! ドイツフェスティバル FINAL PART! :: 2018/11/16(Fri)

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4. Sonntag

Am Sonntag regnete es. Bei unserer Ankunft war
der Himmel schon von grauen Wolken verhangen, nun
setzte ein leichter Nieselregen ein, es würde heute
kühl bleiben, den ganzen Tag. Die Trachten mussten zwar
diesmal der Regenjacke weichen, nichtsdestotrotz harrten wir
aus in Sturm und Regen, verteilten unermüdlich weiter Flyer,
gaben bereitwillig Auskunft, den wenigen Gä sten, die sich an
diesem letzten Festtag vor dem Unwetter nicht abschrecken ließen.
Hin und wieder einsetzende Schauer zwangen uns allerdings,
die Tische zuweilen in das Zelt zu rücken und zunächst
alle miteinander dort auszuharren. Die Gäste ließen sich davon
gleichwohl nicht beirren,
immer warteten sie bereits wieder vor dem Zelt,
um ihre Namen ins Deutsche übertragen zu lassen;
infolgedessen übersetzten wir geradezu im Akkord, mit Regenschirmen
die Namenskarten schützend, bis schließlich der letzte Gast
zufrieden sich entfernte. Im übrigen spielten wir hin und wieder
vor dem Zelt mit Seifenblasen, was besonders
die jungen Besucher erfreute.
Indessen gingen hin und wieder Regenschauer plötzlich über
dem Gelände nieder; daher blieb die Zahl der Gäste
bedauerlich gering an diesem letzten Tag.

日曜日

日曜日、雨が降った。会場に到着した時、既に空は
灰色の雲に覆われていて、時々小雨が降ったり、
一日中ずっと寒いままの可能性が高い。だから、
ドイツ衣装の上にジャケットを着る。そして、今日こそ、
雨にも風にも負けず、悪い天気の中でもいらして
くださったお客様にチラシを配り、案内をした。
突然の雨のせいで、何回もテーブルやパネルを
ブースの中に移動したし、テントの中で皆と雨が止むのを
待ったりした。そんな雨の降る中でも、名前を
ドイツ語にして欲しいというお客様がたくさんいらして、
長い列ができるほどだった。カードが濡れないように、
自分達にではなくテーブルに傘を差しながら、次から次に
お名前をドイツ語に変換していった。最後のお客様が
朗らかに去られるまで。私達はやり遂げた!他にも、
ブースの前で大きなシャボン玉を作って飛ばしたら、
子供たちが喜んでくれた。雨は最後まで降ったり
止んだりを繰り返し、
最終日に人がちょっと少なかったことは残念だ。
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Und nun, nach vier Tagen Arbeit, Anstrengung,
aber auch viel Lachen und Heiterkeit, was bleibt?
Und: Haben sich unsere eingangs geäußerten
Erwartungen erfüllt, haben morgendliche Kühle,
dann Hitze, Kälte und Sturm ihren Teil zu etwas
beigetragen, auf das wir Stolz sein dürfen?
Vielleicht ist Stolz das falsche Wort; anders als der auf
sich allein gestellte Mensch bei Miyazawa Kenji, hat keiner
von uns den Widrigkeiten, die ein solches Ereignis
unweigerlich mit sich bringt, alleine getrotzt, sondern haben
vielmehr wir alle durch Zusammenarbeit gemeinsam etwas
erreicht; dadurch und daran vermochte auch
ich erneut zu wachsen. Und zwar hauptsächlich dank der
großen Zahl an Helfern, wie etwa die Freiwilligen von
Nichidoku Youth Network oder einige unserer Mitglieder,
die sowohl beim Transport, als auch bei Aufbau und Verkauf uns
zur Seite gestanden haben. Vielleicht ist daher Stolz
nicht passend, vielleicht ist eine weitaus schönere
Belohnung die Ermattung nach der Heimkehr, und die damit
einhergehende tiefe Zufriedenheit, etwas nicht nur allein
geschafft zu haben. „So ein Mensch, möchte ich werden.“,
heißt es bei Miyazawa am Ende. Ein Mensch der allem trotzt?
Durchaus, aber vor allem auch ein Mensch, der nicht alleine,
sondern umgeben von anderen Menschen etwas erreichen kann,
so ein Mensch möchte ich werden.

さて、四日間のミッションと努力と笑いと
陽気さの後に残ったものは何か?そして、
私が当初期待したものは得られたのか?つまり、
朝の寒さと昼の暑さと雨に耐え抜いて頑張った
私達は誇りを感じるようになったのか?結果として、
全てが終わった今、「誇り」という言葉は合わない
気がしている。何故かというと、宮沢賢治の詩に
描かれている人は一人で戦っているから。一方、
私は一人ではなく、皆と一緒にこの大きなイベントを頑張って、
協力して進んだ。個人プレイではなく、皆と協力したから、
自分も成長できた。私達日独協会のスタッフだけでなく、
たくさんのボランティアの方達が力を貸してくれた。
例えば、日独ユースネットワークの仲間だったり、
会員の方達が来てくれて、ブースの設置からグッズの販売、
チラシ配りにワークショップの担当や協会活動の案内まで、
本当にたくさん助けてもらった。だから、「誇り」って言葉は
そぐわないでしょう?「誇り」より、一日が終わった後の心地よい
疲労感と一人ではできないことを誰かと協力して成し遂げたことで
得られた深い充実感がご褒美だ。
「そういう者に私はなりたい」とは、宮沢の詩の最後の台詞だ。
どんな辛いことでも一人で頑張れる人に違いない。
それも素晴らしいことだと思うけれど、でも、私は、一人ではなく
たくさんの人とお互いに協力し合って、
一緒に良い方向に進んでいける、そういう者になりたい。
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Deutschlandfestival Teil 2! ドイツフェスティバルPART 2! :: 2018/11/14(Wed)

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2. Freitag

Der zweite Tag des Deutschlandfestes begann
mit einem kühlen Morgen. Trotzdem hielten wir an
unserer Festivaltracht fest, es war kalt, wir aber blieben unbeugsam.
Vor dem Zelt wanderte ein Plüschbär von Haribo
hin und wieder vorüber. Gegenüber dem Vortag blieb es
allerdings eher ruhig, es verirrten sich nicht allzu viele
Gäste in den Park. Am Mittag wanderte die Sonne, bis sie schließlich
vom höchsten Punkt aus auf das Gelände herab schien;
bald war es wieder heiß, manchmal flüchteten wir uns daher unter
das Dach des Zeltes. Der Abend kam ungewöhnlich rasch, und mit ihm kam
auch wieder die Kälte, dann trugen alle Mitarbeiter
eine Jacke über ihrer Festtagstracht.
Mit der hereinbrechenden Dunkelheit war gewissermaßen das
Startsignal gegeben für unseren Bierlaternen-Workshop:
Und zwar wollten wir aus weißer Watte, gelbem Papier, einem Becher,
einem Stab und einer LED-Kerze Bierlaternen basteln.
Bedauerlicherweise erschienen unsere Kerzchen geradezu winzig gegenüber
der Beleuchtung, die den Park in seiner Gänze umfasste.
Dennoch wanderten dann wirklich einige unserer Bierlaternen,
mit allerdings kleinem Leuchten, aber hübsch anzusehen durch den Park.

金曜日

ドイツフェスティバルの二回目の日は涼しい朝だった。
それでも、薄手のドイツの伝統的な衣装を着て、寒さに
負けずひたすら働き続けた。ブースの前をたまに
巨大なHARIBOのクマのぬいぐるみがやってくる。
昨日よりお客様が少なくて、静かなスタートだった。
昼、太陽が空の一番上に上る頃、また暑く眩しくなってきて、
ブースの中に皆逃げた。意外に早く日が落ちると急に寒くなって、
皆が衣装の上にジャケットを着た。でも、この暗さは
ビールランタン・ワークショップの始まりのサインだ。
白い綿と黄色のセロファン、透明のプラカップ、LEDの蝋燭、
そして持ち手用の棒で作るビールのランタンだ。残念ながら、
会場の強い照明器のせいで、ささやかなLEDの光はあまり見えない。
それでも、いくつかのビールランタンを手にしたお客様たちのおかげで、
その小さな光が会場の中で時々瞬いているのが見えて、美しかった。
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3. Samstag

Wir hatten es erwartet, wir waren vorbereitet,
schon nach den ersten Minuten wussten wir es sicher:
Der Samstag wird der Höhepunkt. Und wirklich warteten bereits
lange vor Eröffnung des Parks die Besucher am Eingang
schon nacheinander aufgereiht. Wie die Tage zuvor stand übrigens
unverändert unser Aufsteller mit den LINE-Stickern vor dem Zelt;
hier baten wir die Gäste, ihre liebsten deutschen Ausdrücke
zu wählen, nach denen wir anschließend LINE-Sticker
veröffentlichen würden; vor allem etwa „Toi, toi, toi“ oder
„Ich bin blau“ fanden das Wohlgefallen der Gäste.
Dann lief hin und wieder Die Maus über den Platz. Daneben wurde auf der
Bühne deutsche Volksmusik gespielt, man wähnte sich fast
in den Musikantenstadl versetzt. Am späten Vormittag begann
endlich unser nächster Workshop: Filzkugeln-Basteln.
Hierzu formten wir aus Filz kleine Kugeln in Deutschlandfarben, sodann wurden
diese mittels eines Gemischs aus Wasser und Seife verfestigt, schließlich
bastelten wir daraus Schlüsselanhänger; vor allem bei den Kindern
war der Workshop ausgenommen beliebt, bald waren wir
vollständig in Anspruch genommen. Nicht weniger Anklang fand das
übersetzen japanischer Namen, hierzu übertrugen wir schlichtweg
die Bedeutung, jedenfalls so gut es ging, der Schriftzeichen ins Deutsche;
da allerdings nicht wenige Zeichen überhaupt keine Entsprechung im Deutschen
aufweisen, war unsere Vorstellungskraft oftmals bis an ihre Grenzen gefordert.
Ohne Pause übersetzten wir unermüdlich, die Gäste waren
auch wirklich glücklich und wussten
unseren Einsatz sehr zu schätzen.

土曜日

もちろん、最初から覚悟はしていた。しかし、開場して
5分後に思い知らされた:土曜日はピークだ。
会場の入り口の前に、もう沢山のお客様が列を作って待っていらした。
いつも通り、ブースの前にLINEスタンプ・プロジェクトのパネルを
立てた。LINEスタンプ・プロジェクトとは、
日独協会オリジナルのLINEスタンプを作るために、
皆が本当に欲しいと思っているドイツ語のフレーズを選ぼうと、
お客様に投票してもらうという企画だ。特に「Toi, Toi, Toi 頑張れ!」
と「Ich bin blau 酔っぱらってる」という台詞がお客様に人気だった。
たまに、ブース前を、
DIE MAUS(マウス)というドイツのネズミのキャラクターが
巡ってきた。同時に、ドイツの民族音楽がステージの辺りから
聴こえてきた。“Musikantenstadl”
(ドイツの民族音楽ばかりを紹介する、
ドイツの昔のテレビ番組)のような感じだった。そろそろ昼になるという頃、
水フェルト・ワークショップを行った。
黒と赤と黄色というドイツ国旗カラーのフェルトで小さな玉を作り、
水と石鹸で固めて、ストラップを作った。特に子供にとても人気な
ワークショップだった。作っているところを見て、次々に人がやってきて、
いつも満席だった。日本語の名前をドイツ語に
翻訳する「あなたのお名前、ドイツ語にします」も大人気だった。
日本語の漢字の意味をそのままドイツ語に変換するのだが、
ドイツ語にはないニュアンスの漢字もたくさんあって、
自分のボキャブラリーとクリエイティブな能力が試された。
休む暇がないほど、ひたすら名前を翻訳し続けたが、
お客様がとても喜んでくださって、嬉しかった。
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Das Deutschlandfest 2018! ドイツフェスティバル2018! :: 2018/11/09(Fri)

„Niemals zagen, nicht im Regen, nicht im Sturm,
nicht im Schnee oder der Hitze des Sommers...“,
so beginnt der japanische Schriftsteller Miyazawa Kenji
sein wahrscheinlich berühmtestes Gedicht; ein Gedicht
über den Menschen, der er werden kann im Angesicht von
Mühe und Entbehrung. Ganz ähnlich erging es uns zu
Beginn des Deutschlandfestes. Die langen Vorbereitungen, der
organisatorische Aufwand zuvor, dann das Wissen um die sicher
zu erwartende Mühsal, endlich die Frage:
Würde sich der Optimismus, die Hoffnung, hier auch für
uns selbst Erstrebenswertes zu erreichen – wie er in Miyazawas Gedicht
den Ton prägt –, würde dieser Optimismus sich behaupten
können gegen die Ungewissheit, ob denn zuletzt wirklich alles gut ginge?
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「雨にも負けず、風にも負けず、雪にも夏の暑さにも負けぬ...」
こんな台詞で、宮沢賢治の多分もっとも有名な詩は始まる。
苦労や不自由さに直面し、それらを乗り越えられる人間についての詩。
私達のドイツフェスティバル前の状態と、そんなに違いはない感じだ。
準備はとても大変で、時間と気力をいっぱい使ったし、
ドイツフェスティバルの過酷さを予想して不安にもなった。
そして、私は自分に問いかける:(宮沢賢治の詩のように)
私達が積極的に頑張って、頑張り抜けば上手くいくはずだという
楽観的な希望は、本当に大丈夫かなという不安に勝てるのか?を。

1. Donnerstag

Schon am Abend zuvor hatten wir alles Material sicher
in den Kisten verstaut, jetzt wurde es schnell auf
zwei Taxis verteilt, dann ging es auch schon los in Richtung
Aoyama-Park. Gegen Mittag erreichten wir endlich den Park,
die Sonne stand bereits hoch am Himmel, eine für den
November ungewöhnliche Wärme, ja fast möchte
man sagen: Hitze, lag über dem Platz; infolgedessen lag
überall brauner, feinkörniger Staub, bald meinte man,
ihn zu atmen, und uns wurde erneut bewusst: Jetzt ist es Zeit,
sich anzustrengen. So entschlossen war das Zelt rasch aufgebaut,
übrigens zwischen den Ständen von
Lufthansa und Vorwerk; wir bereiteten überdies
unterschiedliche Flyer vor, z.B. einen mit unseren Veranstaltungen,
versehen mit einem Rezept für ein deutsches Gericht
auf der Rückseite (heute: Götterspeise).
Bevor allerdings das Fest eröffnet wurde, warfen
wir uns noch eilig in dem Anlass gemäße Trachten,
d.h. in Dirndl und Lederhosen. Hierauf kamen schon
die ersten Gäste – und durchaus nicht wenige,
unversehens war es mit der Ruhe vorbei. Von da an waren wir
vollauf beschäftigt, wir verkauften Folder, Bücher,
Umhängetaschen, außerdem gaben wir Informationen zu unserer
Gesellschaft und ab und an kamen sogar einige
unserer Mitglieder vorbei. Im übrigen stand abends noch ein
Interview mit einer Kinderzeitung an, organisiert vom
Gastgeber des deutschen Olympiateams für 2020, dem Bezirk Bunkyô.
Gestärkt durch Wurst und Sauerkraut erklärten wir also
den Kindern die Bedeutung des Sankt-Martinstags, sprachen über
deutsche kulinarische Gerichte, sowie außerdem über unseren
Eindruck von Japan. Jetzt können wir es kaum erwarten, den Artikel
demnächst selbst zu lesen.
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木曜日

ドイツフェスティバルの前の晩、必要な物を全部用意しておいた。
本日、それらをすべて2台のタクシーに載せて、
会場の都立青山公園へ出発した。公園に到着したのは昼で、
太陽はもう高く上っていて、少し暑かった。11月とは思えない暑さだ。
会場はまだ準備の最中で、そのせいか砂ぼこりも舞っていて、
少し目や喉に痛みを感じる。この瞬間、頑張る時がきたと気付いた。
一生懸命、ブースの飾りつけや様々なチラシ(例えば、表が
ドイツ料理のレシピ(レシピは日替わりで、本日はフルーツゼリー)で
裏側が日独協会のイベント情報を紹介したフライヤー)などを
セッティングする。私たちのテントはフォアベルク社と
ルフトハンザ航空のブースの間だ。フェスティバル開会直前に
準備が終わり、イベントに合わせた衣装、つまりディアンドルと
レダーホーゼに着替えたところで、最初のお客様がいらした。その後は、
お客様がどんどんいらして、静かだった会場はものすごく
賑やかになった。ずっと忙しくて、オリジナルのクリアファイルや
エコバッグ、書籍などを販売したり、協会の活動について案内したり、
会員の方もたくさんいらした。他にも、
東京オリンピック・パラリンピックのドイツチームのホストタウンで
ある文京区から子供新聞の取材も受けた。取材の前に食べた、
美味しいソーセージやザウアークラウトのおかげでパワーが漲り、
子供記者達のたくさんの質問に答えることができ、
“聖マルティヌスの日”とか、ドイツ料理とか、私達の日本の印象について
話ができた。新聞の出来上がりが楽しみだ。
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